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18. August 2012

Achtung Zeckenalarm - bei hohen Temperaturen herrscht Hochsaison

Sobald die Temperaturen steigen wird das Thema 'Zeckenabwehr' für jeden Spaziergänger wieder aktuell.

Denn gerade jetzt sollten Sie nach einem Spaziergang im hohen Gras, Unterholz oder Wald besonders aufmerksam kontrollieren, ob evtl. ein kleiner Vampir einen Angriff gestartet hat, denn zur Zeit ist mal wieder Hochsaison für die lauernde Gefahr im Gras.

Die Zecke lauert überall dort wo es warm und feucht ist, also im hohen Gras, im Gebüsch oder im Unterholz schattiger Wälder, aber auch immer öfter da wo wir sie überhaupt nicht erwarten: in unseren Gärten (nicht wie häufig angenommen auf Bäumen; und wartet dort - manchmal mehrere Wochen - bis ein Warmblüter (Tier oder Mensch) vorbeikommt, den sie als Wirt benutzen kann. Sobald sie ein "Opfer" gefunden haben, suchen sie manchmal mehrere Stunden nach einem geeigneten Platz (meistens an Hautpartien, die relativ dünn sind oder vom Hautmilieu her eine Destabilität aufweisen), an dem sie sich dann durch einen Biss / Stich in der Haut festsetzen.

Das Ziel der Zecke ist die Aufnahme von Blut, welches sie für den erfolgreichen Durchlauf ihrer verschiedenen Entwicklungsstadien benötigt. Das eigentliche Blutsaugen und das damit verbundene Speicheln beginnt häufig erst bis zu 24 Stunden später. Dieser Aspekt ist für den Zeckenschutz sehr wichtig, da erst zu diesem Zeitpunkt eine Infektion mit den gefährlichen Erregern wie z. B. Borrelia burgdorferi (Borrelioseerreger) etc. stattfindet. So bleibt bei rechtzeitiger Erkennung genügend Zeit, um erfolgreich weitere krankheitsvermeidene Maßnahmen durchzuführen. 

Innerhalb von 12-24 Stunden kann man sich mit einer Borreliose infizieren, eine FSME-Infektion kann direkt nach dem Stich erfolgen, da die Viren im Speichel der Zecke enthalten sind.

Durch fachgerechtes Entfernen der Zecke z.Bsp. mit einer Pinzette, Zeckenzange oder Karte -erhältlich in der Apotheke- in der o.a. Zeit kann man allerdings die Übertragung der Krankheitserreger erheblich minimieren. 

Erste Hilfe Tipps nach einem Stich:
Oberstes Gebot ist es die Zecken schnellstmöglich zu entfernen!
Fast jeder kennt einen anderen „Geheimtipp" zur Zeckenentfernung. -Sie reichen vom Abbrennen der Zecke bis zum Beträufeln mit Öl. Manche wollen  gar die Zecke mit lösungsmittelhaltigen Klebemitteln verkleben. Doch solche Verfahren schaden mehr als sie nützen. Die Zecke bekommt dadurch solche Angst, dass sie ihren Darminhalt direkt in die Stichstelle erbricht.
Hat die Zecke nämlich unbemerkt zugestochen, beginnt sie, sich vollzusaugen. Je länger sie Zeit hat, Blut zu saugen, desto mehr Zeit hat sie auch, Krankheitserreger zu übertragen.

Benutzen Sie auf keinen Fall die Finger zum Entfernen der Zecken. Auch dann nicht, wenn sie Ihnen dazu groß genug erscheint. Dabei wird die Zecke zu sehr gequetscht und die erregerhaltige Flüssigkeit wird aus dem Zeckenleib direkt in sie Stichstelle gedrückt.

Haben Sie die Zecke entfernt, betupfen Sie die Einstichstelle mit einem Desinfektionsmittel, z. B. Jod oder Alkohol und beobachten Sie in den nächsten Tagen unbedingt die Einstichsstelle. Am besten einen kleinen Kreis um die Einstichstelle malen und schauen, ob sich etwas verändert. Bei Verdacht auf eine Entzündung -z.B. Bilden eines roten Kreises- sollten Sie sofort Ihren Arzt aufsuchen.
  
Kurzerläuterung Krankheitserreger:
  • Bei der Borreliose handelt es sich um eine Infektionskrankheit, die hauptsächlich durch Zeckenbisse übertragen werden kann. Erstes Indiz ist eine kreisförmige Rötung, welche sich um die Einstichsstelle verbreitet. Ein grippaler Effekt sowie neuronale Störungen und Gelenkentzündungen können die Folge sein. Wird die Borreliose nicht rechtzeitig erkannt, können langfristige Schäden der Gelenke und des Gehirns entstehen.
  • Die FSME-Infektion (Frühsommer-Meningoenzephalitis) wird durch das FSME-Virus ausgelöst, welches sich in den Speicheldrüsen der Zecken befindet und das zentrale Nervensystem angreift. Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen können die Folge sein, in schweren Fällen kommt es zu einer Gehirnentzündung, wobei hier nicht die Hirnhaut sondern das ganze Gehirn betroffen ist. Eine FSME-Infektion kann nicht behandelt werden nur durch eine Impfung.
Ätherische Öle aus Lavendel, Nelke und Pfefferminze sollen auch einen  zuverlässigen natürlichen Schutzwall gegen Parasiten wie Zecken und Flöhe bilden. 
Diese erhalten Sie z.B. bei uns im Webshop von der Firma Primavera die sehr viel Wert auf kontrolliert biologischen Anbau und Reinheit der Öle legt. 

Persönlicher Tipp:
Wir haben unsere Kinder immer vor einem Wanderausflug ins hohe Gras mit etwas Lavendelöl eingerieben und wenn es dann doch einmal passiert ist, nach einem Zeckenbiss immer vorbeugend mit einem Homöpathischen Mittel Ledum C30 pro Tag 3x3 Globulis a 3Tage behandelt. Sollten Sie sich aber unsicher sein, empfehlen wir Ihnen auf jeden Fall Ihren Arzt aufzusuchen.

Wir wünschen Ihnen einen schönes Wochenende und einen erholsamen Spaziergang mit viel Sonne und Sonnenschein ohne die kleinen Vampire.

DiamondCharisma by Angela Wüstenberg


Hier finden Sie die aktuelle Landkreiskarte für erhöhte Zeckengebiete  sowie weitere Informationen.





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